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ITF Juniors in Kreuzlingen, Luzern und Horgen


In den letzten Wochen war ich viel unterwegs, da ich eine Turnierserie von drei aufeinanderfolgenden ITF Juniors spielte.  Die ITF Juniors Turniere sind die höchste Stufe der Junioren U18. An diesen Turnieren zähle ich zu den 
jüngsten Spielerinnen am Start.

In Kreuzlingen bekam ich eine Wildcard für das Hauptfeld. In der ersten Runde spielte ich gegen Jenny Spetalen (R1) aus Norwegen. Ich gewann den Match mit 7:5 / 6:2 und konnte somit ein gutes Resultat holen. In der zweiten Runde
stand mir die deutsche Rebeka Kern (N3) gegenüber. Um mich gut auf den Match vorzubereiten spielte ich vorab
mit meiner Freundin Paula Cembranos ein. Wir waren mit den Velos unterwegs als wir auf der Rückfahrt vom Trainingsplatz auf dem Kies ausrutschten und uns eine Schürfung zuzogen. Mein Knie war so stark offen, dass ich es kaum biegen konnte und mich kampflos und ohne widerstand mit 0:6 / 0:6 geschlagen geben musste.

Für Luzern bekam ich ebenfalls eine Wildcard von Swiss Tennis für das Hauptfeld. Aus Belgien stand mir Lucie Rabiot (R1) gegenüber. Auch hier gelang es mir durch meinen Sieg mit 6:1 / 6:2 eine besser klassierte Gegnerin zu schlagen.
Am nächsten Tag hatte ich mit der Norwegerin Hedda Gurholt (R1) jedoch mühe, da ich überhaupt nicht in das Spiel fand. Ich verlor relativ klar mit 1:6 / 2:6.

Wie sagt man so schön? ... alle guten Dinge sind drei?

Erstmals in der Geschichte führte Horgen ein ITF Juniors Turnier durch. Bei diesem Turnier musste ich über die Qualifikation. Die Auslosung wollte es, dass ich gegen die Schweizerin Valérie Lüthi (R1) spielte. Vor drei Jahren stand ich Valérie Lüthi an den Schweizermeisterschaften gegenüber und verlor klar. Ich wollte unbedingt ein weiteres gutes Resultat holen und war top motiviert. Es half - ich gewann mit 6:1 / 7:5. Um ins Hauptfeld zu gelangen hätte ich drei Qualifikationsrunden überstehen müssen. Schade, aber in der zweiten Runde war Schluss. Die vier Jahr ältere Amerikanerin Lauren Cooper war zu stark für mich. Der erste Satz verlor ich mit 3:6 und den zweiten Satz gab ich mit 5:7 aus der Hand, obwohl ich mit 4:1 führte.

Wiederum konnte ich ganz viel Erfahrung sammeln und weiss, dass ich auf einem guten Weg bin.